
Die Harzer Schmalspurbahnen – ein
technisches Denkmal
Dazu gehören die
Selketalbahn, die Brockenbahn und die Harzquerbahn. Mit diesen noch heute
fahrplanmäßig im Dampfverkehr betriebenen Bahnen, kann man Deutschlands nördlichstes
Mittelgebirge (den Harz) durchqueren. Romantiker unter Ihnen kommen dabei voll
auf ihre Kosten. Das ist das Kontrastprogramm zum modernen Reiseverkehr!! Mit
einem Hauch von Nostalgie geht es mit der Dampflok auf Schienen durch
romantische Täler und vorbei an alten Bahnhöfen im Fachwerkstil.
Ob
Sie Ilfeld, Wernigerode, Gernrode,
Alexisbad oder sogar den 1142 m hohen Brocken (auch "Vater der Berge"
genannt)
besuchen möchten, alles ist möglich.
Sie sehen, Nordhausen ist der beste Startplatz für dieses Events.
Die
Harzquerbahn, die von den Nordhäusern und anderen Eisenbahnfreaks auch gern
„Quirl“ genannt wird, wurde am 27.03.1899 in Betrieb genommen, um das
Harzgebiet wirtschaftlich zu erschließen. Die Spurbreite beträgt nur einen
Meter. Die Bauzeit betrug 2 Jahre. Die Gesamtlänge der Schmalspurbahnen beträgt
ca. 133 km. Somit haben die Harzer Schmalspurbahnen das längste
Schmalspurstreckennetz Deutschlands.
1999
fanden viele Veranstaltungen anlässlich des 100-jährigen
Bestehens statt.
Sie
möchten nun unbedingt mit der Harzquerbahn den Harz erkunden und wissen nicht,
wo es Tickets gibt?
Gleich
neben dem Hauptbahnhof ist der Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn zu finden, der den
Namen Nordhausen Nord trägt (dies ist etwas kurios, da der gleichnamige
Stadtteil in einiger nördlicher Entfernung zu finden ist, aber der Name hat
Tradition). In diesem eindrucksvollen Jugendstilbahnhofsgebäude können sie
Tickets erwerben, beim Tourismus-Informationszentrum Nordhausen noch viel
Interessantes erfahren, buchen, kaufen oder Sie stärken sich erst einmal in der
kleinen Gaststätte.

Bahnhof Nordhausen
Nord |

Der "Quirl" |

Streckenplan |
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