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Meyenburgmuseum |
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Das Meyenburg-Museum
befindet sich in einer romantischen Villa, die 1908 als repräsentatives
Wohnhaus errichtet wurde. Seinen Namen erhielt dieses architektonische Kleinod
zum Gedenken an Luthers Freund Michael Meyenburg, seinerzeit Bürgermeister in
Nordhausen. Das Haus wurde 1990/91 umfassend restauriert. |
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| Architektonische
Element verschiedener Stilepochen (Historismus), Parkanlage und Aussichtsturm
erhielten ihren ursprünglichen Glanz zurück und sind ein beachtenswertes
Beispiel für die Baukunst des beginnenden 20. Jahrhunderts. Ein Rundgang durch die 9 Räume des Hauses informiert über die Geschichte und Entwicklung der Stadt Nordhausen seit ihrer Gründung bzw. ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 927. Die ständige Ausstellung umfasst auch Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der Region, sowie zur Geschichte des Kunsthandwerks. Im Museum befindet sich das Original des Rolands, Symbol der Gerichtsbarkeit der ehemals freien Reichsstadt. Seine Kopie befindet sich an der Südseite des Rathauses. Ein weiteres Thema der Ausstellung ist auch die von Handel, Brauerei, Kornbrennerei und Tabakindustrie geprägte Wirtschaftsgeschichte ein. In einer Außenstelle des Museum, dem Tabakspeicher, sind u.a. Zeugnisse zum ehemals wichtigen Wirtschaftszweig der Kautabakindustrie zu besichtigen. Einen Eindruck von der seit 1507 in Nordhausen betriebenen Branntweinherstellung kann man an anderer Stelle in der Traditionsbrennerei gewinnen. |